Mein nächster Mittagspausen-Test führte mich in die Anbiethalle. Nach meinem Mittagessen im Hudson ein wachechter Gegensatz. Beklagte ich über den -für mein persönliches Empfinden- erhöhten Schickimicki-Faktor des Loft-Restaurants, fiel die Anbiethalle durch übertriebene Gutbürgerlichkeit auf… Die ältere Dame hinter dem besticht mit ihrer herzlichen Art und auch sonst fühlt man sich durch die maritime Einrichtung wie bei “Großmuttern”.
In einem Punkt bin ich aber dann doch pingelig und das betrifft die Bereiche Essen + Hygiene.
Meine Kollegin und ich bestellten Schnitzel mit Kartoffelsalat/Bratkartoffeln. Auf meinem Stuhl lagen diverse Tabakreste und auf ihrem Schnitzel ein langes Haar.
Die Nahrungsaufnahme wurde durchgehend von einem unguten Gefühl begleitet. Nein, auch wenn hier in der Agentur der ein oder andere Kollege auf eine “Frikadunsen-Flatrate” hofft, ich werde nicht mehr so schnell in der Anbiethalle zu sehen sein.
Mein Fazit im Überblick:
Lage: ****
Ambiente: *
Auswahl: ***
Service: ****
Essen: *
Preis: *****
Fazit: Sympathisch, aber wenn dann eher für ein Feierabend-Bier geeignet.
Info zum Event:
Der Hafen-Klönschnack ist ein Nachbarschaftstreff der Firmen und Mitarbeiter der Überseestadt. Er bietet Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, sich auszutauschen oder einfach mal zu sehen, „wer nebenan“ arbeitet. Der Hafen-Klönschnack findet alle 2 Monate, jeweils am letzten Donnerstag des Monats von 18-21 Uhr statt. Wir treffen uns regelmäßig (letzter Donnerstag im Monat, alle 2 Monate) mit Menschen aus den Firmen hier im Hafen in lockerer Atmosphäre im “Hudson”. Ziel ist es, die Kommunikation untereinander zu fördern. Um die Treffen noch interessanter zu gestalten, sind wir bemüht bekannte Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft zu den Abenden dazu zu bitten, mit denen dann in ungezwungener Stimmung (bei einem Bier) gesprochen werden kann.
Termin: 27.03.08 - 18- ca. 21 Uhr
Ort: Hudson
Jetzt habe ich auch den vermeintlichen Favoriten des Mittagspausentests heimgesucht. Mit ein paar Kollegen im Schlepptau gab es bereits bei der Tischwahl die ersten Probleme. Weil ein Großteil des Restaurants für eine abendliche Veranstaltung vorgesehen war und die weiteren Tische besetzt waren, wurden wir in den Loungebereich gesetzt.
Die Karte versprach diverse Möglichkeiten den Appetit zu stillen. Leider war ausgerechnet am Testtag die Lammkeule aus, die am ehesten meinen Vorstellungen entsprach.
Das gibt Abzüge in der B-Note… Ich habe mich dann für eine Pasta-Variante entschieden.
Das Essen hat sehr gut geschmeckt, was ich aber bei einem Preis von 7,50 EUR auch erwarte. Natürlich bestich das Hudson durch seinen schicken Designer-Stil. Für meine Mittagspause bevorzuge ich eher die gutbürgerliche Stube, daher könnte ich auch nicht täglich im Dachgeschoss des Speicher I mein Mittagessen zu mir nehmen.
Teilweise ist mir das Essen auch zu ausgefallen und teuer, so dass ich mir vorgenommen habe am folgenden Tag die “Anbiethalle” aufzusuchen. Bericht folgt…
Mein Fazit im Überblick:
Lage: *****
Ambiente: ****
Auswahl: ***
Service: ****
Essen: ***
Preis: **
Fazit: Für Freunde des durchgestylten Interieurs zu leicht erhöhten Preisen sehr empfehlenswert, ansonsten nicht gerade die tägliche Anlaufstelle für den “Normal-Verdiener”.
Heute ist die neue Plattform von StudiVZ Ltd. an den Start gegangen, die sich an alle User wendet, die nicht (mehr) studieren. Mit der mittlerweile dritten Plattform soll die Community, die laut Angaben des Unternehmens stolze 7,5 Millionen misst, stetig weiterwachsen.
MeinVZ hat den gleichen Look und die gleichen Funktionen wie StudiVZ und SchülerVZ; allein die Farbgebung in orange und grau unterscheidet das Netzwerk. Es gibt eine persönliche Startseite, ein User-Profil und Gruppen. Auch MeinVZ ist für User kostenlos, finanziert wird das Angebot nach einer werbefreien Startphase, wie Studi- und SchülerVZ, über nutzerbezogene Werbung.
Ein MeinVZ-Profil kann mit einem bestehenden StudiVZ-Profil verknüpft werden, so dass Kontakte, die man bereits auf einer VZ-Plattform geschlossen hat, weiterhin genutzt werden können.
Mehr unter: www.meinvz.net
Nicht jeder Mitarbeiter der Überseestadt wird damit gesegnet sein, einen Besucher-Ausweis für das Kelloggs-Gelände zu besitzen.
Ich habe das Glück und konfrontiere die Eurest-Kantine mit meinem strengen Testverfahren. Um nicht in der Sauberkeitsfrage von mir abgestraft zu werden, unterzieht sich die Küche in dieser Woche einer Kernsanierung. Daraus resultierte jedoch eine eingeschränkte Auswahl der Speisen. Weil es sich aber um eine Ausnahme handelt, lasse ich Gnade vor Recht ergehen und ignoriere diesen Umstand.
Die Kantine ist eine Kantine. Punkt. Die Eigenschaften „schick“ und „stilvoll“ sind bei Kelloggs nicht wirklich zu finden und machen wahrscheinlich woanders Mittagspause.
Hier wird sich auf gutes Essen zum kleinen Preis wertgelegt. Und das gelingt sehr gut. Alles ist schön sauber und bei einer normalerweise großen Auswahl der Mahlzeiten ist auch jeder Extrawunsch willkommen. Zwischen einem Metallketten-Vorhang, der Raucher und Nichtraucherraum voneinander trennt und diversen Pokalen, die teilweise in den 70ern erkämpft wurden, stehen viele Sitzplatzmöglichkeiten zur Auswahl.
Ich habe mich für die klassische “Manta-Platte” entschieden – Currywurst/Pommes.
War kein kulinarischer Hochgenuss, aber dennoch sehr lecker.
Mein Fazit im Überblick:
Lage: **
Ambiente: **
Auswahl: ****
Service: ***
Essen: ***
Preis: *****
Für die kleine Prise Kantinen-Feeling, die jeder Mensch mal braucht empfehlenswert.